Nach seinen Träumen zu leben, ist manchmal ganz schön fordernd. Nicht, weil es überanstrengend wäre, sondern weil man plötzlich erkennt, dass man genau die Fehler macht, die man im Traum vorgeführt bekommt.
Man wird mit der eigenen Wahrheit konfrontiert und das ist Arbeit.
Heute Nacht hatte ich den „Handy-Traum“. Er maßregelte mich, etwas kürzerzutreten.
Was mache ich? Ich schreibe einen Artikel darüber – okay, das geht noch – aber währenddessen baue ich parallel an der Webseite. Umbau ist angesagt. Das ist etwas, das ein „Bisschen“ Stress verursacht, weil eben nicht alles sofort klappt.
Dass ich aber umbauen muss, das war etwas, das mir durch mehrere Träume klargeworden ist, und auch die neue Struktur kam wie ein EUREKA-Moment über mich. Nun ja, jetzt passen nur viele Seiten nicht mehr.
Ich habe mich außerdem von Elementor getrennt, einem Plugin, das zwar hübsch, aber viel zu verspielt war und die Seite unnötig langsam machte. Die Seite soll ja auch am Handy funktionieren. Oh, das ist Ironie pur: Sag „Hallo“, Handy-Traum. Schon verrückt.
Also integriere ich jetzt das, wozu mich meine Träume vor ein paar Nächten inspiriert haben und bekomme im gleichen Moment die rote (Handy-)Karte gezeigt.
Hm. Balance zu halten, ist ein Drahtseilakt. Aber immerhin weiß ich inzwischen, dass ich auf einem stehe. Das ist schon die halbe Miete.
Die nächsten Tage – wahrscheinlich sogar Wochen – werde ich weiter an der Webseite basteln. Ich will sie ruhig halten, aber einige Seiten musste ich ganz rausnehmen. Das ist ein wenig zu ruhig. Die darf ich nun neu setzen. Manches werde ich weglassen, anderes klarer machen. Auch die Farben überdenke ich noch einmal.
Dann kommt wieder das alte Thema: Wie setze ich meine eigene Corporate Identity (CI) um?
Vielleicht brauche ich sie aber gar nicht, die vielbeschworen CI. Ich war mal Pressereferentin … und nun schreibe ich so was. Haha. Ein echtes Level up!
Ein Chamäleon erkennt jeder, einfach weil es wandelbar, einzigartig und ein bisschen schräg ist.
Vielleicht geht es also gar nicht darum, überall perfekt durchgestylt aufzutreten, sondern darum, zu überraschen. Mal sehen was meine Träume dazu sagen…